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Marquis
von Posa |
Der Marquis von Posa ist ein Freund von Don Carlos, den er bereits
seit seiner Kindheit hat.
Er kehrt zum spanischen Hofe zurück und trifft dort seinen Freund
Carlos, der unglücklich in seine Stiefmutter Königin Elisabeth
verliebt ist.
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Seine Visionen erinnern an die der Aufklärung, sie sind
das „goldene Zeitalter“, in denen politische Freiheit,
Bürgerglück oder Gedankenfreiheit von großer
Bedeutung sind. Carlos und er haben in früheren Jahren
bereits von Demokratie oder der Idee der Humanität geträumt.
Im Gegensatz zu Carlos, der zu sehr in seine Liebe zu Elisabeth
verstrickt ist, um sich an die Ziele zu erinnern, verfolgt der
Marquis diese mit großer Entschlossenheit. Er schreckt
auch nicht davor zurück, seinen Freund Carlos zu einer
Verabredung mit der Königin zu führen, was in erster
Linie seinen durchaus tugendhaften und edlen Zielen dienen soll.
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Er versucht Carlos ebenfalls für seine Ziele zu begeistern, merkt
allerdings, dass dies nicht geht und die Ziele am besten zu erreichen
seien, wenn er seinen Freund mit seiner Liebe als Mittel zum Zweck
nimmt.
Ebenfalls hintergeht er König Phillip II., der ihm ein offenes
Freundschaftsangebot gemacht hat, um Carlos die Möglichkeit zu
geben nach Flandern zu reisen und dort den Freiheitskampf der Flandern
zu führen.
Der Marquis von Posa ist ein Mensch, der nichts vor seine Ideale und
Ziele stellt. |
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