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König
Philipp der Zweite |
Philipp der Zweite ist der König Spanien und Vater von
Don Carlos.
Er ist mit Elisabeth von Valois, welche ehemals seinem Sohn
Carlos versprochen gewesen ist, verheiratet.
Seine erste Frau, die Mutter von Carlos, hat er während
der Geburt seines Sohnes verloren.
Der König herrscht mit Umsicht, indem er nichts dem Zufall
überlässt und sehr streng in seinem Urteil ist. Sein
Leben widmet er seinem Reich und der Politik. |
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Das Verhältnis zu Carlos ist gespalten und gekennzeichnet
von Misstrauen. Er hält ihn für zu weich um die große
Last der Herrschaft über ein Weltreich auf seinen Schultern
zu tragen. Deshalb lässt er sich nicht von seinem Sohn
dazu erwärmen, sein Kriegsheer unter dessen Führung
zu geben und zeigt so, dass er seinem Sohn nicht einmal so vertrauen
kann wie seinen Beratern.
Er ist ein Einzelgänger und vertraut wenigen, seinen jahrelangen
Beratern; doch niemand steht ihm sehr nahe. In seiner großen
Einsamkeit und der Unsicherheit über die wahren Gefühle
Königin Elisabeths ihm gegenüber, ist er auf der Suche
nach einem Freund, den er in Alba finden möchte. Seine
einzig verwundbare Stelle ist Königin Elisabeth. |
Die einzige Macht, die seinem Wort standhalten kann ist die Kirche,
welche in der Person des Großinquisitors widergespiegelt wird.
Der Großinquisitor ist auch der Einzige, der es wagt, sich dem
König entgegenzusetzen und ihn zu mahnen |
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